Volleyball Turnier Mannschaft Berichte

Volleyballherren nach starkem Sonntag wieder im Meisterschaftskampf dabei

Mit drei Siegen am dritten Spieltag der Hobbyliga für Freizeitmannschaften meldeten sich die Volleyballherren des SVA am 06.03.16 eindrucksvoll im Titelrennen zurück. Geschlossene Mannschaftsleistungen gegen die Titelaspiranten Lauziger SV und Rotation Sprotta ermöglichen am letzten Spieltag (16.04.16 - 9 Uhr Belian Sporthalle Eilenburg) den Gewinn des Meisterschaftpokals, wenngleich auf Schützenhilfe durch den TSV 1862 Schildau gehofft werden muss.

Ergebnisse

Spiel Punkte Sätze Bälle
SV Arzberg - SG Podelwitz 3:0 2:0 25:15; 25;18
SV Arzberg - Lauziger SV 3:0 2:0 25:24; 25;22
SV Arzberg - Rotation Sprotta 3:0 2:0 25:22; 25;20

Aktuelle Tabelle

PlatzMannschaftSpieleg.v.u.Ballverh. Diff.Satzverh.Punkte
1SV Arzberg13922613 - 48213120 - 0629 - 08
2Lau(z)ig VV12813579 - 42515419 - 0527 - 06
3Rotation Sprotta13724601 - 5356618 - 0825 - 10
4TSV Schildau 186211623521 - 40112015 - 0721 - 09
5VfB EB13364495 - 556-6110 - 1613 - 22
6SG Podelwitz9351304 - 338-3407 - 1110 - 13
7Team EB9351370 - 393-2307 - 1110 - 16
8Volleys EB10181331 - 469-13803 - 1704 - 25
9 SV Bad Düben121101329 - 589-26003 - 2104 - 31

SVA an diesem Spieltag mit: Andreas Gebauer, Marcus Bielefeld, Christian Rothe, Mario Dieke, Thomas Betzl, Jürgen Krug, Mike Verdenhalven, Ronny Ferl


Teurer aber ausgeglichen

von M. Dieke

Es standen an diesem Tag 5 Partien auf dem Spielplan mit starken und leichten Gegnern. Es war ein durchwachsener Spieltag mit ausgeglichener Punktebilanz, an dem mit mehr Ruhe und Übersicht mehr möglich gewesen wäre. Aber der Reihe nach.

Spiel 1: SVA gegen Lausitszer 17:25, 14:25

Im ersten Spiel gab es wieder Startschwierigkeiten beim SVA. Während der SVA versuchte ins Spiel zu finden und guten Angriffsvolleyball zu spielen, warten die Gegner ab und spielten auf Sicherheit. Da der SVA durch mangelnde Ruhe und Übersicht leichte Fehler machte und der Gegner sein Angriffe unspektakulär durchbrachte, reichte es am Ende für die Lausitzer zu 2 Satzgewinnen ohne zu glänzen. Der SVA griff zwar einige Male gut an, stand aber am Ende mit leeren Händen da, weil zu viele Chancen leitfertig vergeben wurden.

Spiel 2: SVA gegen Rotation Sprotta 25:20, 19:25

Mit Rotation ging es nun gegen einen sehr starken Gegner. In diesem Spiel präsentierte sich der SVA von Anfang an viel besser. Mit guten Angriffen und guter Blockarbeit erspielten sich die Arzberger ein Übergewicht und nutzten ihre Chancen und die Fehler des Gegners zum ersten Satzgewinn. Der 2. Satz begann wie der Erste geendet hatte. Leider reichte die gute Phase nur bis zu Punkt 15. Ab diesem Zeitpunkt übernahm der Gegner die Initiative und brachte sein Spiel ohne große Fehler durch. Die SVA Spieler schafften es trotz Einsatz nicht mehr, das Ruder wieder rumzureißen, sodass der zweite Satz an Rotatoin ging. Schade, dass sich der SVA nicht mit einem Sieg belohnte.

Spiel 3: SVA gegen Team Eilenburg 25:17, 25:19

Der SVA begann in diesem Spiel gegen einen mittelschweren Gegner sehr solide und erspielte sich mit aggressiven Angriffen und stabiler Feldabwehr Punkt um Punkt. Der Gegner kam dabei wenig zum Zug. Folglich ging der 1. Satz klar an den SVA. Im 2. Satz lief es wieder gut bis zur Mitte des 2. Satzes. Auf einmal wieder dieses Wackeln. Dadurch kamen die Eilenburger heran und glichen sogar aus. Aber diesmal fing sich der SVA wieder und spielte den Satz doch noch erfolgreich zu Ende. Da die Eilenburger den Angriffen nun nichts mehr entgegen zu setzten hatten, gab es den verdienten, aber teuer erkauften, Sieg, da sich C. Rothe verletzte und somit einer der beiden Steller ausfiel.

Spiel 4: SVA gegen Volleys 25:13, 25:8

Durch den Ausfall von C. Rothe musste der SVA umstellen, da kam ein relativ leichter Gegener wie die Volleys gerade Recht, sodass sich der SVA einspielen konnte. A. Gebauer wurde zum Steller umfunktioniert. Im Spielverlauf konnten nun erst mal verschiedene Spielzüge getestet und in die Feldabwehr feinjustiert werden. In beiden Sätzen konnten die Volleys dem SVA nie ernsthaft gefährlich werden. Deswegen gingen beide Sätze klar an den SVA.

Spiel 5: SVA gegen Schildau 20 : 25 22 : 25

Mit Schildau ging es gegen das beste Team des Spieltages. Der SVA ging hochmotiviert in diese Partie. Die ersten Punkte gingen aber klar an Schildau, sodass man einem Rückstand hinterher rennen musste. Mit viel Einsatz und Kampf bissen sich die Arzberger in das Spiel zurück und holten bis zum Gleichstand von 20 zu 20 auf. Im Satzfinale hatten die Schildauer das bessere Händchen und gewannen. Satz 2 bot das gleiche Bild. Ein sehr intensives Spiel, immer mit einem knappen Vorsprung für Schildau. Da der SVA auf Augenhöhe agierte entschieden am Ende die kleinen Fehler. Und wieder hatte Schildau das bessere Ende für sich. Der SVA kam diesmal leider nicht zu seinem eigentlich verdienten Punktgewinn.

Arzberg mit: C. Rothe, M. Verdenhalven, P. Panier, J. Krug, R. Brauer, A. Gebauer, M. Dieke


Fast perfekter Start

SVA oben auf trotz vieler Ausfälle

Am 27.09.2015 reiste die SVA Vertretung nach Eilenburg zum Start der Hobbyliga Saison 2015/2016.
So weit so gut. Doch der SVA musste gleich auf 4 Spieler verzichten. R. Ferl, M. Verdenhalven, T. Betzel und M. Dahms fielen bedingt durch Urlaub und Verletzungen aus. Lediglich M. Dahms konnte zumindest als seelischer Beistand und Trainer mit zum Spieltag reisen.
Die ersten Ansetzungen schienen den Arzbergern an diesem Tag in die Karten zu spielen. Den der VFB Eilenburg und die Frauen von Bad-Düben schienen eine lösbare Aufgabe darzustellen. Allerdings fragte man sich angesichts der noch folgenden 2 Spiele schon nach den dortigen Erfolgschancen zumal es gegen den Vorjahressieger "Team Eilenburg" und die Vertretung vom TSV Schildau ging.

SVA - VFB Eilenburg 1:1 (25:15 ; 21:25)

Der SVA startete sehr nervös in das erste Spiel der Saison und konnte sich bis zum 7:7 nicht richtig entfalten. Schlechte Annahmen und immer wieder verschlagene Aufgaben gaben dem Gegner immer wieder neuen Aufwind. Schließlich steigerte sich der SVA und mit guten Annahmen und variablen Spiel ging es über die Stationen 15:10, 20:13 und 24:14 zum 25:15 Satzgewinn.

Was dann geschah konnte auch bei der anschließenden Analyse nicht geklärt werden. Die Bezeichnung kollektiver Tiefschlaf trifft es wahrscheinlich am besten. Keine Annahme, keine Angriffe und keine Bewegung führte dazu, dass die Eilenburger immer besser spielten und die Arzberger somit unter Druck setzten. Auch die Auszeiten beim 4:10 und 13:20 brachten keinen Erfolg und der Satz ging mit 21:25 an die Eilenburger.

Nun hieß es Köpfe frei bekommen. Sich auf das wesentliche konzentrieren. M. Dahms nahm die Truppe zusammen und verordnete simples Einspielen. Einfache Bälle sollten die Sicherheit im Spiel wieder herstellen.

SVA - Bad Düben 2:0 (25:7 ; 25:4)

Gestärkt in der Annahme und konzentrierter bei den Angaben starteten die SVAler in die das 2 Spiel des Tages. Die Frauen vom SV Bad Düben kämpften um jeden Ball. Doch leider konnten sie der nun stabil spielenden SVA Truppe nichts entgegensetzen. Über 9:2, 18:4 ging es recht flott zum 25:7 Satzgewinn.

Nach den schlechten Erfahrungen im ersten Spiel wollten die Arzberger nicht nochmal derart abstürzen. K. Rojek kam zu seinem ersten Einsatz in der Mannschaft und machte ein sehr gutes Spiel. Am Ende reichten dem SVA 3 Angaben Serien von P. Panier, A. Gebauer und K. Rojek zum 25:4 Satzgewinn.

Jetzt folgten die "harten Spiele" an diesem Tag.

SVA - TSV Schildau 2:0 (25:21 ; 25:22)

Ein Spiel auf Augenhöhe sollte es werden. Im Vorfeld hätte vermutlich niemand damit gerechnet aber der SVA zeigte nun ein sehr gutes Spiel und bot den Schildauern ordentlich Parole. Starke Annahmen, platzierte Angriffe und sichere Angaben stellten die Grundvorrausetzungen für dieses gute Spiel. Beide Teams schenkten sich nichts. Ständig wechselte die Führung und bis zum 14:14 konnte sich niemand absetzen. Dann folgte eine schöne Serie von C. Rothe und es stand 21:15. Gute Zuspiele von R. Brauer versenkten J. Krug und A. Gebauer im gegnerischen Feld und der SVA gewann 25:21.

Der 2 Satz sollte ein Spiegelbild des ersten werden. Beide Team auf Augenhöhe und um jeden Ball wurde gekämpft, wobei der SVA das konditionell stärkere Team stellte. Ab dem 18:18 brach der TSV ein und eine 5 Punkte Serie folgte. Somit stand es 23:18 und er TSV nahm seine erste Auszeit. Diese zeigte Wirkung und der TSV kam noch auf 24:22 ran musste dann aber den Satz mit 25:22 abgeben.

SVA - Team Eilenburg 2:0 (25:21 ; 25:19)

Gegen den Vorjahressieger rechnete man sich nun auf Grund des Sieges gegen Schildau eine Chance aus. Ebenso hatten sich Team Eilenburg und der TSV vorher ein enges und kraftraubendes Match geliefert, welches die Eilenburger für sich entschieden. Der SVA spielte sehr konzentriert und konnte ein ums andere Mal das Eilenburger Stellungspiel durcheinander bringen. Starke Angriffe und platziert Angaben ließen den Vorsprung der Arzberger immer weiter ansteigen was schließlich zum 25:21 Erfolg führte.

Der 2. Satz verlief dann noch besser für den SVA. Dieser spielte nun wahrscheinlich sein bestes Spiel an diesem Tag. Tief fliegende Volleyballer sind recht selten da sie normalerweise über das Netz spielen aber die Arzberger kratzten jeden Ball aus dem Hallenboden und die Zuschauer bekamen dieses seltene Phänomen zu Gesicht. Das Team aus Eilenburg warf alles in die Waagschale und die Arzberger stellten Kampf und Moral dagegen. Sie setzten sich Schritt für Schritt ab und konnten ihrem an diesem Tag den 5. Satzerfolg feiern.

Arzberg mit: C. Rothe, P. Panier, J. Krug, R. Brauer, A. Gebauer, K. Rojek, M. Dieke und F. Jahn